Auf dem Blog von Geldkrieg.de sollte eine Frage geklärt werden: Kann man es schaffen mit einem Blog innerhalb eines Jahres einen Gewinn von 1000,- Euro pro Monat zu erwirtschaften? Der Betreiber David Gornickel zieht nun sein Fazit. Seiner Meinung nach ist dies möglich, obwohl er mit seinem Blog dieses Glück nicht hatte. Er überschritt nur knapp die Marke von 400,- Euro.Geldkrieg.de war ein Blog mit vielen interessanten Tipps zur Vermarktung eines Blogs. Die Artikel waren angenehm zu lesen. David Gornickel gewann viele Fans und eine relative grosse Community. Dass er nun seinen Blog einstellen will ist zwar schade, jedoch auch konsequent. Mich beunruhigt dabei nur, dass seine Beiträge verschwinden könnten, da sich diese bei mir als Nachschlagwerke etabliert haben.
Auf Grund diverser Angebote und einer Diskussion in seinen Kommentaren, gibt es nun die Überlegung die Domain Geldkrieg.de zu verkaufen. Ich persönlich halte von dieser Idee nichts, da es mit etwas Fantasie genug Alternativen gibt:
- Multiblog aufbauen – Der Blog von Geldkrieg.de basiert auf WordPress. Was liegt also näher, als alle Artikel in ein WordPress MU zu retten und anderen Nutzern die Möglichkeit zu geben sich einen eigenen Blog zu registrieren, um an einem neuen Experiment teilhaben zu können. So könnte Hr. Gornickel sicherlich noch kleine Gewinne z.B. durch einen Werbebanner im Footer machen.
- Wettbewerb ausschreiben – Man könnte einen Wettbewerb ausrufen, an dem sich jeder Blog beteiligen kann, evtl mit einem kleinem Startgeld, um einen Preis aussetzen zu können. Geldkrieg.de könnte sicherlich für einige kleine Blogs zusätzlichen Traffic produzieren.
- Die Domain Geldkrieg.de vermieten – Die Domain könnte unter Auflagen für ein Jahr vermietet werden. Die Bedingung dafür sollte die Weiterführung oder ein Neustart des Experiments sein. “Vermieten” muss dabei nicht im klassischen Sinn bedeuten. Die Einbindung von Werbebannern von Hr. Gornickel oder die prozentuale Beteiligung an Werbeeinnahmen wären möglich.
- Experiment durch Nachfolger weiterführen – Natürlich kann man auch einen Nachfolger suchen, der das Geldkrieg.de weiterführt und versucht die 1000-Euro-Marke zu sprengen. Trotzdem sollte in diesem Fall kein Verkauf erfolgen, sondern das Vorhaben weiterhin unter der Aufsicht des Urhebers erfolgen. Dann wäre auch ein weiterer Nachfolger im Jahr darauf möglich.
Wofür auch immer man sich entscheiden mag, ich hoffe nur, dass die erworbenen Erfahrungen in Artikelform erhalten und abrufbar bleiben, wenn auch unter einer anderen Internetadresse.
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1000 Euro ist locker zu schaffen. Ich würde nicht verkaufen so einen Blog.